Die Alien-Hypothese
Eine Wahrscheinlichkeitsanalyse
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Kapitel 13.5 – Die erweiterte Drake-Seager-Gleichung

 

Die Drake-Seager-Gleichung behandelt nur eine gewisse Menge von roten Zwergsternen, also Sterne der Spektralklasse M, nämlich nur solche Sterne, die durch das JWST-Teleskop erfasst werden können.
Die Drake-Seager-Gleichung lässt sich aber auch auf alle roten Zwergsterne, in der Galaxie, ausweiten.

N* = NRZ = AFRZ steht für die Zahl der M-Sterne (Rote Zwerge), die in der Galaxie vorhanden sind mit FRZ = 0,7 und A = 200-300 Milliarden Sterne.

fQ steht für den Anteil der ruhigen M-Sterne, die etwa 80 % ausmachen.

fHZ = Fph = FpFh ist der Anteil derjenigen M-Sterne, die erstens einen Planeten besitzen und zweitens dieser sich in der habitablen Zone befindet. Es gilt Fp = 201:14.000 und Fh = 10:603 mit Fph = 1:4.200.

fO beziffert den Anteil derjenigen Planeten, die für das JWST sichtbar an ihrem Stern vorüberziehen. (0,01 x 0,1= 0,001)

fL = FL ist der Anteil der belebten Planeten, mit FL = 1:9.

fS steht für eine Intelligenz, die eine messbare Biosignatur in der Atmosphäre hinterlässt, also einer technologischen Zivilisation, mit: fS = FiFz = 1:12 3:7 = 1:28.

Damit ergibt sich:

13.5.1 Gleichung N = AFRZfQFphfOFLFiFz
N = AF
RZfQFphfOFLiz


Einsetzen der Werte in die Gleichung 13.5.1 ergibt:

N = (200-300)1090,70,81:4.2000,0011:91:123:7
N = 105 – 158 technologische Zivilisationen

Nach Satz 11.2.6 (Seite 87) existieren im Mittel 375 bis 563 technologische Zivilisationen, in sonnenähnlichen Sternsystemen, in unserer Galaxie.
Damit ergibt sich eine viel geringere Anzahl von Zivilisationen, mit roten Zwergen als Zentralgestirn, als bei sonnenähnlichen Systemen.

 

176 Seiten
9 Tabellen

Herstellung und Verlag:
Books on Demand GmbH, Norderstedt

ISBN 978-3-8391-7990-1

Ladenpreis: 17,50 Euro