Die Alien-Hypothese
Eine Wahrscheinlichkeitsanalyse
Copyright © Klaus Piontzik Claude Bärtels

Kapitel 15 – Evolutionsstränge

 


Was wäre geschehen, wenn vor 65 Millionen Jahre kein Asteroid auf die Erde gefallen wäre und die
Dinosaurier dadurch Zeit gehabt hätten, sich weiter zu entwickeln? Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Saurier evolutionsbiologisch so erfolgreich waren, dass sie alle Nischen im Íkosystem belegt hatten und dadurch kein Raum für weitere Evolution gegeben war.
Neuere Erkenntnisse deuten aber darauf hin, dass unter den
Theropoden, speziell dem Troodon damals eine Entwicklung der sozialen Intelligenz stattfand. Bei einer ungestörter Entwicklung hätte sich dort auch eine echte Intelligenz mit Selbstbewusstsein entwickeln können. Dale Alan Russell, ein kanadischer Paläontologe, der sich mit Dinosauriern beschäftigt, spekulierte über ein hypothetisches intelligentes Endprodukt der Dinosaurierevolution.
Der Mensch hat sich in 65 Millionen Jahren von einem kleinen mausgroßen Säugetier, bis hin zum
Homo sapiens, entwickelt. Das legt die Vermutung nahe, dass es auch für die Saurier noch eine Chance gab, Intelligenz zu entwickeln. Und was wäre dann aus den Evolutionssträngen geworden die durch andere Katastrophen eliminiert worden sind?

Kapitel 15 behandelt die
verschiedenen Evolutionsstränge auf der Erde und wirft die Frage auf, ob alle unterbrochenen Stränge nicht auch Intelligenz und bewußtseinsfähiges Leben hervor gebracht haben könnten. Es führt zu der Frage wie viele humanoide Spezies es in der Galaxis geben könnte.



Alle bis hierhin gemachten Voraussetzungen und Axiome (Kapitel 7-15) können als
erste Annahmen bzw. erste Ansätze betrachtet werden, wie z.B. die Aussagen über Leben oder Evolution, oder die gleichen Wahrscheinlichkeiten in nicht sonnenähnlichen Sternsystemen, oder die lineare Verteilung der Zivilisationen über die Zivilisationsstufen, usw. Bei zukünftigen genaueren Daten können diese Annahmen, je nach Bedarf und Möglichkeit, weiter differenziert werden.
Wie bei jedem falsifizierbarem Modell, so könnten durch neuere Daten einzelne Aussagen modifiziert oder gar revidiert werden müssen, wobei die Gesamtstruktur und auch der Inhalt des vorliegenden Modells aber weiterhin ihre Gültigkeit behalten.
Mit allen bis hierhin vorliegenden Gleichungen, Definitionen, Wahrscheinlichkeitsfaktoren, sowie Axiomen und Sätzen liegt daher nun ein Ansatz vor der, auf experimentellen bzw. empirischen Daten beruhend, jederzeit durch anfallende zukünftige Daten weitere Differenzierungen zulässt und somit als
Arbeitshypothese für weitergehende Betrachtungen zu außerirdischen Zivilisationen dienen kann.
Wenn, durch zukünftige weitere Untersuchungen, eine immer bessere Signifikanz der bisherigen Wahrscheinlichkeitswerte erreicht wird, wandeln sich die Wahrscheinlichkeiten von Wahrscheinlichkeitsfaktoren in
einfache Verteilungs- bzw. Häufigkeitswerte.
Damit wandelt sich auch das Wahrscheinlichkeitsmodell zu einem einfachen,
empirischen Verteilungsmodell, hinsichtlich Planeten, Leben und Intelligenz in unserer Galaxie.

 

176 Seiten
9 Tabellen

Herstellung und Verlag:
Books on Demand GmbH, Norderstedt

ISBN 978-3-8391-7990-1

Ladenpreis: 17,50 Euro