Die Alien-Hypothese
Eine Wahrscheinlichkeitsanalyse
Copyright © Klaus Piontzik Claude Bärtels

 Englische Version    
English Version    


Kapitel 15.2 – Konvergente Entwicklung

 

Die biologische Konvergenztheorie [11] geht von der Annahme aus, dass viele gleiche Funktionalitäten in der Evolution, jeweils unabhängig voneinander, entstanden sind und zwar durch die auf der Erde herrschenden funktionalen Zwänge. Beispiele sind die Flügel oder das Auge, die beide von mehreren Arten unabhängig entwickelt worden sind.
Simon Conway Morris [12] ist ein britischer Paläontologe. Er ist der Hauptvertreter der Konvergenztheorie in der Evolution und der Meinung, dass sich das Leben deshalb stabil entwickelt, weil die Natur den Rahmen dafür bereit gestellt hat und das Leben unvermeidlich den selektiv-adaptiven Regeln folgt. Daher musste die Evolution zwangsläufig bei einer intelligenten Spezies ankommen. Die Entwicklung zu Komplexität und Intelligenz ist quasi ein Programmteil innerhalb der Evolution.

Bei der Prämisse einer Biochemie und Biophysik, beruhend auf dem Periodensystem der Elemente und ebenfalls der „Codon-Triplet-Anleitung“ zum Bau von funktionalen Einheiten auf Proteinstrukturen, lässt sich formulieren:

15.2.1 Axiom Die DNS stellt einen universellen Bauplan für die Entwicklung einer Spezies dar.


Die Entwicklung zu Komplexität und Intelligenz, müsste auf jedem Planeten ablaufen, auf dem dies möglich ist.
Weiterhin darf angenommen werden, dass selbst bei verschiedenen Entwicklungssträngen, in der Gestalt eine gewisse Gemeinsamkeit besteht. Alle Spezies werden also folgende Körperteile besitzen:

1) Rumpf für Atmungs- und Verdauungsorgane
2) obere Extremitäten zur Handhabung von Objekten
3) untere Extremitäten zur Fortbewegung
4) Kopf mit Sensor-Organen

Somit ist anzunehmen, dass die meisten intelligenten Spezies eine
humanoidähnliche Gestalt entwickelt haben.

 

176 Seiten
9 Tabellen

Herstellung und Verlag:
Books on Demand GmbH, Norderstedt

ISBN 978-3-8391-7990-1

Ladenpreis: 17,50 Euro